Mustersatzung eingetragene genossenschaft

  • Posted on: July 30, 2020
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39 Ein “gegenseitiger Zweck” wird ausdrücklich auf Genossenschaften verwiesen, z. B. nach italienischem Recht (siehe Art. 2511, italienisches Bürgerliches Gesetzbuch). Ungeachtet der Tatsache, dass das spanische staatliche Genossenschaftsrecht den Ausdruck “Gegenseitigkeit” nicht verwendet, ist dies in der spanischen Rechtswissenschaft üblich: siehe, zum Beispiel, wenn auch kritisch (wie sie die Krise des Prinzips der Gegenseitigkeit aufrechterhalten), Gadea, Sacristén & Vargas Vasserot 2009, S. 37, 417 ff. 67 Was jedoch eine Lösung ist, die nur dann sinnvoll ist, wenn diese Reserven auch bei Auflösung unteilbar sind, denn sonst würden die Mitglieder gleichermaßen von Nichtmitgliedsgeschäften profitieren, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt, d.h. bei genossenschaftlicher Auflösung. 86 So sollte z. B.

die Governance-Struktur einer Genossenschaft von allgemeinem Interesse im Einklang mit ihrem zweckgebundenen Zweck, der externen Charakter hat, durch eine Stimme für Begünstigte, die nicht Mitglieder sind, oder allgemeiner den Vertretern der Gemeinschaft, in der die Genossenschaft tätig ist, gestaltet werden. Wie viele Kooperatoren sind sich bewusst, dass eingetragene Satzungen ihrer Gesellschaft von sich selbst, d.h. den Förderern der Gesellschaft, eingerahmt werden sollen, um ihren eigenen wirtschaftlichen Bedürfnissen als gruppe homogener und harmonischer Denker gerecht zu werden. Da eine Genossenschaft aus einem vom Staatsgesetzgeber erlassenen Statut hervorgegangen ist, tragen sie die Verantwortung dafür, dass eine solche Schöpfung ihre Angelegenheiten nach allgemein akzeptablen und standardisierten Grundsätzen regelt. Diese Prinzipien sind keine selbst gemachten. Sie werden durch Richtliniengrundsätze der Staatspolitik kodifiziert, wie sie in dem höchsten Rechtsdokument des Landes, der Verfassung Indiens gemäß Artikel 43B, verankert sind. Diese Richtlinie lautet: 20 Eine Analyse der Aspekte der kooperativen Identität, die nicht der gegenseitige Zweck ist, würde den Anwendungsbereich dieses Artikels überschreiten; siehe jedoch Fici 2013a und Fici 2013b. 10 Streng genommen ist das Genossenschaftsrecht das Organisationsrecht von Genossenschaften – die je nach Zuständigkeit als “Genossenschaften”, “Genossenschaftsgesellschaften”, “Genossenschaftsgesellschaften”, “Genossenschaften”, “Genossenschaften” oder einfach “Genossenschaften” bezeichnet werden (die alternativen sind, die nicht notwendigerweise rechtliche Auswirkungen haben). Sie besteht somit aus Regeln für die Definition, Bildung, Organisations- und Finanzstruktur, Verteilung von Überschuss, Operationen, Beziehungen zwischen Denbnochungen und zwischen Genossenschaften, Auflösung, Fusion, Aufspaltung und Umwandlung, die in einem Text (oder manchmal auch in mehreren Rechtstexten) unterschiedlich verteilt sind. Im weiteren Sinne umfasst das Genossenschaftsrecht auch die speziell für Genossenschaften gewidmeten Bestimmungen, die in Gremien des nicht-organisatorischen Rechts wie Arbeits-, Steuer-, Wettbewerbs- und Insolvenzrecht und sogar Zivilprozess-, Immobilien- und Vertragsrecht zu finden sind. 36 Obwohl weithin anerkannt ist, dass es vor der Rochdale Society und nicht nur im Vereinigten Königreich bereits andere genossenschaftliche Einrichtungen gab, wurde Rochdale aufgrund der Annahme und Formalisierung spezifischer Verhaltensregeln durch die Gesellschaft zur Heimat der modernen Zusammenarbeit.

Zitate sind zahlreich: Es mag genügen, hier Gide 1921, S. 13 ff.; Fauquet 1951, S. 57 ff.; Digby 1948, S. 9 ff. und neuerdings u.a. Birchall 2011, S. 6, und Sanchez Bajo & Roelants 2011, S. 115. Weitere Informationen finden Sie unter : www.rochdalepioneersmuseum.coop/>.